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Erschließen Sie das Potenzial des IoT, um echten Mehrwert zu generieren.

Das Internet der Dinge (IoT) eröffnet Unternehmen aller Branchen unzählige neue Geschäftschancen und zusätzliche Möglichkeiten der Mehrwertschöpfung. Wer dieses Potenzial erschließen und in das IoT investieren möchte, muss jedoch in Sachen Informationsarchitektur, Anwendungsentwicklung und Datenanalyse neue Wege gehen. Deshalb sollten Sie Ihr Unternehmen fit für das IoT machen – mit innovativen Lösungen, die Ihnen dabei helfen, neue und attraktive Produkte und Services zu entwickeln und gleichzeitig die Effizienz der Betriebsabläufe zu verbessern.


Was ist das IoT?

Das Stichwort „Internet der Dinge“ bezeichnet die immer zahlreicheren Geräte – von kleinen, privat genutzten Geräten bis hin zu riesigen Industrieanlagen – die mit dem Internet verbunden sind und Daten über ihren Betriebszustand und ihre Umgebung liefern können. Die Anzahl der IoT-Geräte nimmt geradezu explosionsartig zu: Heute sind schon fast so viele Geräte mit dem Internet verbunden wie Menschen auf der Erde leben. Schätzungen von Gartner zufolge gab es 2016 über 6 Milliarden vernetzte Geräte weltweit. Die Analysten prognostizieren, dass diese Zahl bis 2020 auf über 20 Milliarden steigen wird.

Möglich wird das IoT durch parallele technische Fortschritte in verschiedenen Bereichen. Dazu gehören die Entwicklung winziger, aber leistungsstarker Sensoren, die einfach verbaut werden können; der fast flächendeckende Hochgeschwindigkeitszugang zum Internet, der Geräte mit der Cloud und untereinander verbindet; Big-Data-Rechenleistung und Data Science zur Auswertung der IoT-Daten; ereignisgesteuerte Systeme, die Aktionen in physischen Objekten auslösen; sowie Mobilgeräte, mit denen vernetzte Geräte gesteuert und überwacht werden können.


Welche Chancen das IoT bietet

Neue Services für die Kunden

Die große Zahl der mit dem Internet verbundenen Produkte und Geräte eröffnet Unternehmen die Möglichkeit, softwaregestützte Mehrwertdienste anzubieten, die die Kundenbindung verbessern, das Risiko einer Abwanderung minimieren und Gelegenheiten für Cross- und Upselling schaffen.

Effizientere Betriebsabläufe und reduzierte Ausfallzeiten

Anhand der Daten, die Industrieanlagen und andere Maschinen generieren, lässt sich ihr Betrieb einfacher überwachen und steuern. Selbst Ausfälle lassen sich vorausberechnen – und durch entsprechende Maßnahmen verhindern.

Intelligente Echtzeit-Automatisierung von Unternehmensprozessen

Über das IoT und ereignisgesteuerte Infrastrukturen können Unternehmen ihre Prozesse und den Betrieb der vernetzten Geräte intelligent und in Echtzeit automatisieren: Lösungen für das maschinelle Lernen und vorausschauende Analysen werten den Strom der eingehenden Daten aus und lösen ohne manuelle Eingriffe durch Mitarbeiter die erforderlichen Maßnahmen aus.


„Bis zum Jahr 2025 könnte die Wertschöpfung über das Internet der Dinge ein Volumen von 4 bis 11 Billionen US-Dollar erreichen.“

Michael Chui
Partner, McKinsey & Company



Was Sie beim Einstieg in das IoT beachten sollten

Zwar bietet das Internet der Dinge Möglichkeiten zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und zur Erschließung neuer Umsatzquellen, doch sind längst nicht alle Unternehmen auf die Herausforderungen vorbereitet, die mit der Nutzung des IoT einhergehen: Die Erzeugung, Erfassung, Verarbeitung und Analyse von IoT-Daten und die praktische Umsetzung der so gewonnenen Erkenntnisse erfordert nicht nur Investitionen in neue Technologien und die dazugehörige Infrastruktur, sondern auch die Neukonzeption bestehender Geschäftsprozesse.


Ist Ihr Unternehmen auf die nötigen Vorabinvestitionen in Sensortechnik vorbereitet?

Ältere Geräte und Anlagen, die vor dem IoT-Zeitalter entwickelt wurden, müssen mit Sensoren ausgestattet werden.Das ist mit einem beachtlichen Zeit- und Kostenaufwand verbunden.


Ist Ihre Infrastruktur auf stark ansteigende Datenvolumen ausgelegt?

IoT-Geräte generieren massenhaft Daten. Deren Nutzung – von der Speicherung und Verarbeitung bis hin zur Analyse durch Datenspezialisten – erfordert eine in hohem Maße skalierbare und flexible Infrastruktur sowie Investitionen in neue Datentechnologien.


Verfügen Sie über eine ereignisgesteuerte Infrastruktur?

Ihre Infrastruktur muss nicht nur skalierbar und flexibel sein, sondern auch die ereignisgesteuerte Ausführung automatisierter Vorgänge auf der Basis von Echtzeitanalysen der IoT-Daten unterstützen. IoT-Daten liefern großartige Erkenntnisse, lassen sich jedoch erst dann zur Mehrwertschöpfung nutzen, wenn Ihre Infrastruktur die zeitnahe Einleitung von Maßnahmen auf der Grundlage dieser Erkenntnisse ermöglicht.


Wie sieht Ihre Sicherheitsstrategie für das IoT aus?

Bevor Unternehmen in den IoT-Markt einsteigen, müssen sie sich eingehend mit den Fragen auseinandersetzen, die sich durch diesen Schritt in puncto Datensicherheit ergeben. Da IoT-Daten naturgemäß über das Internet übertragen werden, können sie zum Ziel von Hackerangriffen werden und unterliegen, je nach Branche, möglicherweise gesetzlichen Vorgaben. Wenn Sie noch nicht wissen, wie Sie Ihre IoT-Daten schützen können, dann sollten Sie zunächst eine Datensicherheitsstrategie ausarbeiten.


Sind Sie bereit, neue Geschäftsmodelle auszuprobieren?

Selbstverständlich lassen sich mit dem IoT bestehende Unternehmens- und Geschäftsprozesse verbessern. Doch ungeachtet dessen besteht der größte Nutzen dieser Technologie zweifellos in ihrem Innovationspotenzial. Unternehmen sollten bereit sein, mit neuen Geschäftsmodellen zu experimentieren (und dabei Fehlschläge in Kauf zu nehmen) und Zeit für die schrittweise Optimierung einzuplanen.



Die entscheidenden Unterschiede: IoT und herkömmliche Daten- und Systemarchitekturen im Vergleich
IoT-Daten und -Architekturen
Herkömmliche Daten- und Systemarchitekturen
IoT-Daten werden verteilt gespeichert. Bei jedem IoT-Szenario sind die Daten auf viele – manchmal Tausende – Geräte und oft auch über verschiedene geografische Regionen hinweg verteilt.Die Datenverarbeitung muss oft dezentral, an verschiedenen Standorten erfolgen. Anwendungsdaten werden zentral gespeichert. Jede Anwendung und jedes System erzeugt und speichert eigene Daten. Anschließend werden die Daten aus diesen unterschiedlichen Quellen zusammengeführt und zur Analyse an einen zentralen Standort verlagert, beispielsweise in das Data Warehouse des Unternehmens.
Das Volumen der IoT-Daten nimmt exponentiell zu. Anfangs mag das Datenvolumen noch überschaubar sein, aber da die vernetzten Geräte rund um die Uhr nonstop Daten generieren, erreicht Volumen der IoT-Daten schon bald riesige Ausmaße. Dies erfordert skalierbare Systeme für die Datenverwaltung und -analyse, die sich an derartige Volumen anpassen lassen. Das Datenvolumen herkömmlicher Anwendungen wächst linear. Herkömmliche Unternehmensanwendungen werden meist für manuelle Prozesse genutzt. Das bedeutet, dass das Volumen der mit diesen Anwendungen generierten Daten zwar wächst, jedoch bedeutend langsamer als die Menge der von Maschinen erzeugten Daten. Dieses langsamere Wachstum ist mit herkömmlichen Speicher- und Analysetechnologien gut handhabbar.
IoT-Daten erfordern Lösungen für Echtzeit- und prognostische Analysen. Damit Unternehmen ihren Kunden personalisierte Services bieten und Produktions- und Industrieanlagen mit maximaler Effizienz betreiben können, müssen IoT-Daten unmittelbar nach ihrer Erzeugung analysiert werden und zur Einleitung der erforderlichen Reaktionen genutzt werden können. Analysen und Berichte können nur mit Verzögerung erstellt werden – das behindert eine proaktive Arbeitsweise der Teams. Herkömmliche Anwendungen und Systeme sind häufig schwerfällig. Sie bestehen aus zahlreichen Komponenten zur Datenerfassung, erweisen sich aber als unzureichend, wenn Probleme in Echtzeit ermittelt und behoben werden sollen. Daten werden erst lange nach ihrer Entstehung analysiert und liefern hauptsächlich einen Blick auf zurückliegende Ereignisse und Vorgänge.
Das IoT erfordert ereignisgesteuerte Systeme. Eine ereignisgesteuerte Architektur basiert auf Mikroservices und ermöglicht es Anwendungen, sich untereinander sofort über Zustandsänderungen zu benachrichtigen und die entsprechenden Maßnahmen auszulösen. Herkömmliche Systeme sind reaktionsschwach. Herkömmliche Anwendungsarchitekturen sind monolithisch aufgebaut und unterstützen keine Echtzeit-Benachrichtigungen über Ereignisse.
Der Anwendungsbereich des IoT weitet sich ständig. Die einzige Konstante im Internet der Dinge ist der Wandel. Datenspezialisten und Anwendungsentwickler sind permanent auf der Suche nach neuen und innovativen Einsatzbereichen für das IoT. Deshalb müssen sie vorhandene Anwendungen fortlaufend anpassen und immer neue Anwendungen im Rahmen agiler Entwicklungsprozesse erstellen. Die Anwendungsnutzung ist weitgehend konstant. Herkömmliche Unternehmensanwendungen werden nach dem Wasserfallmodell entwickelt und auf im Vorfeld definierte Anforderungen zugeschnitten. Sie werden nur selten aktualisiert oder an geänderte Anforderungen angepasst. Bis eine neue Anwendung entwickelt und einsatzbereit ist, vergehen Monate, manchmal sogar Jahre.


Wie Pivotal und seine Kunden das IoT nutzen

Gesundheitswesen

Mit den Daten von Fitness-Trackern, Pulsuhren und anderen internetfähigen Wearables haben Ärzte die Aktivitäten ihrer Patienten besser im Blick und können mögliche Gesundheitsprobleme rechtzeitig erkennen.

Einzelhandel

Wenn alle im Lager vorrätigen Artikel mit internetfähigen Sensoren ausgestattet sind, können Einzelhändler ihre Lieferketten besser verwalten und für optimale Lagerbestände sorgen.

Industrie

Die Analyse von Betriebsdaten aus großen Anlagen wie beispielsweise Turbinen ermöglicht es Industriekonzernen, den drohenden Ausfall von Teilen vorherzusehen und durch rechtzeitiges Eingreifen Stillstände zu verhindern.

Privathaushalte

Vernetzte Thermostate und Haushaltsgeräte versetzen ihre Besitzer in die Lage, den Energieverbrauch auch aus der Ferne oder sogar automatisch zu steuern.

Versicherungsbranche

Die Analyse von IoT-Fahrzeugdaten ermöglicht es Kfz-Versicherern, jedem Kunden auf Basis seines Fahrverhaltens individuell zugeschnittene Tarife anzubieten.

Telekommunikation

Durch die Analyse der Nutzungsdaten aus IoT-Geräten können Telekommunikationsunternehmen und Internetprovider Datenströme effizienter lenken und ihren Kunden personalisierte Services bieten.



Das Internet der Dinge umfasst alle möglichen Geräte, von Haushaltsgeräten bis zu großen Industrieanlagen.


Das IoT und Pivotal

Das Internet der Dinge verändert praktisch sämtliche Branchen. Pivotal kann Ihrem Unternehmen dabei helfen, den größtmöglichen Nutzen aus Ihren IoT-Investitionen zu ziehen:

Nutzen Sie eine cloudnative Plattform und agile Prozesse für die kontinuierliche Entwicklung und Bereitstellung neuer IoT-Anwendungen.

Optimieren Sie die Verarbeitung von IoT-Daten durch dynamische Datenpipelines, die Daten und Auswertungen von Gerät zu Gerät, von Geräten zu lokalen Gateways und von lokalen Gateways in die Cloud leiten – und wieder zurück.

Erstellen Sie praxisrelevante Prognosen, indem Sie riesige IoT-Datenvolumen auf unseren modernen, mit Funktionen zur Unterstützung des maschinellen Lernens ausgestatteten Datenplattformen speichern, verwalten und analysieren.



Pivotal als Impulsgeber
General Electric nutzt Technologie von Pivotal für seine intelligente Predix-Plattform, die die vorausschauende Wartung von Industrieanlagen ermöglicht.
FordPass, die Fahrzeug-App von Ford, wurde mit Technologie von Pivotal entwickelt. Sie ermöglicht den Fahrern den Fernzugriff auf ihre Fahrzeuge und liefert Informationen zum Zustand des Motors.
Dell EMC analysiert mit der Pivotal Data Suite die Betriebsdaten aus den firmeneigenen Speicher-Arrays, um potenzielle Probleme von Unternehmenskunden vorbeugend zu identifizieren und zu beheben.



Pivotal Labs
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Pivotal GemFire
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Pivotal Cloud Foundry
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