Microservices:
Skalierbare Software schneller liefern


Über Microservices können eigenständige Teams Software regelmäßiger ausliefern. Dazu müssen allerdings Herangehensweisen neu gedacht werden. Durch den Wechsel zu einer Microservices-Architektur können Sie die Softwarebereitstellung verbessern und beschleunigen.

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Bereitstellen einer Microservices-Architektur mit Pivotal Cloud Foundry
Eine Pivotal-Perspektive von Matt Stine, Principal Software Engineer

Microservices ist ein furchtbarer Begriff
Wenn man Microservices hört, denkt man an „Micro“ und stellt sich etwas Messbares vor, das man beziffern kann – wie Zeilen im Code oder eine bestimmte Anzahl von Vorgängen.

Das ist jedoch nicht der Fall.

„Micro“ ist hier im qualitativen, nicht im quantitativen Sinn gemeint.

Rollenverteilung, Zuständigkeit, Funktionen, Schwerpunkt und Umfang sind äußerst schwer zu messen, da sie von Personen und Situationen abhängen. Jeder gibt eine andere Antwort auf die Fragen: Wann ist ein System zu groß? Wann sollte es in Microservices aufgespalten werden?

Die beste Definition zu Microservices stammt von Adrian Cockcroft: „Eine serviceorientierte Architektur mit Bounded Contexts, in der Services lose miteinander verknüpft sind.“

Microservices: mein erster Tipp
Wenn Sie clever sind, fangen Sie nicht gleich mit einer Microservices-Architektur an.

Beginnen Sie mit einem monolithischen System. Wenn ich alle meine Architekturen als monolithische Systeme erstellen könnte und darin kontinuierliche Bereitstellung, Agilität und Innovationen zufriedenstellend umsetzen könnte, würde ich das tun. Es wäre unglaublich viel einfacher als die Entwicklung von Microservices.

Microservices in der Praxis
Die Entwicklung von Microservices ist keine einfache Aufgabe.

Solange Ihre Infrastruktur klein genug ist, sind monolithische Systeme besser. Stellen Sie kleine Teams zusammen, arbeiten Sie in einem übersichtlichen monolithischen System und nutzen Sie das 12-Faktor-Konzept.

In einem kleinen Rahmen lassen sich Anwendungen und Plattform relativ einfach auf einander abstimmen, und zwar unabhängig davon, ob Sie nun Microservices, ein monolithisches System oder eine andere Architektur nutzen.

Viel schwieriger ist es, ein großes System, das sich über Jahre hinweg weiterentwickelt hat, in eine 12-Faktor-Anwendung umzuwandeln. Viele von Ihnen hatten vermutlich bereits mit diesem Problem zu kämpfen, denn die meisten Systeme wachsen früher oder später.

Microservices: Mindestanforderungen
Wenn Sie diese vier Anforderungen nicht erfüllen, sind Sie nicht bereit für Microservices:

  • Bereitstellung neuer Umgebungen in Sekunden oder Minuten
  • Ausreichende Überwachung der Abläufe
  • Schnelle Produktivsetzung neuer Codezeilen
  • Ansätze einer DevOps-Kultur

Pivotal Cloud Foundry ist ideal für Microservices
Wenn Sie mit Microservices beginnen, müssen Sie bestimmte Herausforderungen bewältigen, etwa die Bereitstellung von neuen Umgebungen und neuem Code. Pivotal hat das dafür notwendige Know-how. Sie können Microservices zwar auch allein implementieren, aber mit Pivotal Cloud Foundry ist es viel einfacher und effizienter.


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