Microservices:
Skalierbare Software schneller liefern


Über Microservices können eigenständige Teams Software regelmäßiger ausliefern. Dazu müssen allerdings Herangehensweisen neu gedacht werden. Durch den Wechsel zu einer Microservices-Architektur können Sie die Softwarebereitstellung verbessern und beschleunigen.

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Die Spaltung des Monolithen
Eine Pivotal-Perspektive von Pieter Humphrey, Principal Product Marketing Manager, und Rohit Kelapure, Advisory Solutions Architect

Monolithische Systeme: unser Standpunkt
Monolithische Systeme sind ein guter Ausgangspunkt. Doch sobald mehrere Entwickler und andere Nutzer dieselbe Codebasis nutzen, treten die ersten Probleme auf. In der Regel beschweren sich Entwickler dann, dass das Portfolio zu komplex, die Dokumentation unzureichend und die Ressourcen zu sehr voneinander abhängig sind. Und dass sie nichts Neues lernen, da sie mit der Pflege veralteter Apps und Infrastrukturen beschäftigt sind. Hier ist ein neuer Ansatz erforderlich.

Microservices: Der Weg zum Ziel
Wenn Sie Microservices aus einem Monolith extrahieren möchten, müssen Sie sich die „Nahtstellen“ ansehen, um die verschiedenen Bounded Contexts zu erkennen.

Detaillierte Analyse
Der nächste wichtige Schritt besteht darin, den Bounded Context abzugrenzen und zu ermitteln, welche Abhängigkeiten bestehen und wo es Einschränkungen gibt. So erhalten Sie einen Überblick über die vorhandenen Verknüpfungen und die damit verbundenen Ereignisse. Danach können Sie den Bounded Context mit einer API abgrenzen und damit beginnen, ihn in eine eigene Anwendung umzuwandeln.

Die Mikado-Methode
Bei dieser Methode handelt es sich um einen wissenschaftlichen Ansatz für das Refactoring von Code. Dabei werden nach jeder Änderung zuerst die Abhängigkeiten ermittelt, die Fehler verursachen, und diese werden behoben. Anschließend werden schrittweise die nächsten Fehler gesucht und korrigiert. Bei dieser Refactoring-Methode werden zuerst die Details betrachtet, um die Auswirkungen vorgenommener Änderungen zu jedem Zeitpunkt nachvollziehen zu können.

Die Mikado-Methode ist ebenso wie das Einfügen von Antikorruptionsschichten, die Implementierung neuer Funktionen neben und nicht in monolithischen Systemen („Strangling the Monolith“), intelligentes Routing und die verdeckte oder gestaffelte Produktivsetzung („Dark Launching“) dazu geeignet, monolithische Systeme Schritt für Schritt aufzuspalten. Die Entwicklerteams dürfen jedoch nicht vergessen, auch die ESB-Entwurfsmuster und Anbieterservices zu migrieren. Wenn Sie mehr dazu erfahren möchten, sehen Sie sich das gesamte Video an.


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Sehen Sie sich die Präsentation an: Die Spaltung des Monolithen



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