DevOps: Eine Kooperationskultur für die schnelle und zuverlässige Bereitstellung von Software


Es gibt immer mehr Belege dafür, dass eine sorgfältig gestaltete und robuste DevOps-Praxis für stabilere Installationen mit kürzeren Entwicklungszyklen sorgen kann und gleichzeitig die Wiederherstellung sowie Softwareupdates beschleunigt.

Was Sie beachten müssen, wenn Sie DevOps in Betracht ziehen.

Um die Auslieferung von Software zu verbessern, beschreitet DevOps ganz neue Wege – mit einer Kombination aus Kultur, Prozessen und Tools. Weil die Umstellung äußerst anspruchsvoll erscheinen kann, hier einige Tipps, die Ihnen die ersten Schritte und die Planung Ihrer DevOps-Abläufe erleichtern können.

Richten Sie die Planung ganz genau an Ihren Anforderungen aus. Die Implementierung Ihrer DevOps-Abläufe muss voll und ganz an den speziellen Anforderungen Ihres Unternehmens ausgerichtet sein und dabei die Organisationsstruktur, Anreize für Teams, die aktuellen Software-Lebenszyklen, Ursachen von Verzögerungen und das Automatisierungspotenzial berücksichtigen.


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Investieren Sie in Automatisierung und neue Prozesse. „Die unablässige Automatisierung ist eine Notwendigkeit für die Bereitstellung moderner Services.“ [Quelle: Forrester Brief: „Good DevOps Requires Collaboration, Automation, And Cultural Change“; Juni 2016] Die Verwendung von Tools, die automatisierte Abläufe ermöglichen, bringt Ihre DevOps-Umgebung erheblich voran. Oft erfordert der erfolgreiche Einsatz von DevOps einen ganz neuen Ansatz für die Automatisierung. Aber die Investition in die Förderung der Zusammenarbeit verschiedener Teams, in die Einrichtung neuer Prozesse und den Einsatz neuer Tools wird sich auszahlen.

Laut dem oben zitierten Bericht des Marktforschungsunternehmens Forrester setzen 82 Prozent der befragten Fachleute in mindestens einem der folgenden Bereiche Automatisierungslösungen ein: Release-Management, Konfigurations- und Änderungsmanagement.





Machen Sie sich die wichtige Rolle von Teambildung und Arbeitskultur klar.
Die Anreize und die Ziele der Entwicklungs- und Administrationsteams müssen so weit wie möglich übereinstimmen, damit Vertrauen und echte Zusammenarbeit entstehen. So werden Teams mit gemeinsamen Zielen, die aktiv an einem bestimmten Projekt zusammenarbeiten und gemeinsam für alle Aspekte seines Erfolges gerade stehen müssen, mit größerer Wahrscheinlichkeit zusammenarbeiten als in einer Situation, in der Entwickler und/oder Administratoren ihre ganz eigenen Funktionen und Zielsetzungen (z. B. Systemstabilität oder schnelle Einführung neuer Funktionen) für mehrere Projekte haben – sich aber nirgendwo für den Projekterfolg verantworten müssen. Neue Tools lassen sich zwar leicht beschaffen, liefern allein aber nicht die Vorteile einer echten DevOps-Arbeitsweise. Tools entfalten dann ihre Vorzüge, wenn sie im Kontext einer Arbeitskultur eingesetzt werden, die auf Zusammenarbeit und gemeinsame Verantwortung baut.

Machen Sie sich bewusst, wie die Dynamik im Unternehmen zum Hindernis werden kann.
Die Einführung neuer Prozesse und Tools bringt in jedem Fall Umbrüche in den bisherigen Abläufen mit sich und stellt festgefügte Aufgabenfelder in Frage, insbesondere, wo es um Compliance, Sicherheit und Audits geht. Die Beteiligten müssen unbedingt mit ins Boot geholt werden und voller Überzeugung ebenfalls auf das große Ziel hinarbeiten. Anderenfalls kann auch ein gut durchdachter DevOps-Plan durch willkürliche Verzögerungen zurückgeworfen werden. Die Unterstützung durch die oberen Etagen der Geschäftsleitung und durch alle Teams trägt dazu bei, auch solche inneren Widerstände zu überwinden. Tatsächlich gab die Hälfte der Teilnehmer bei einer Gartner-Umfrage 2015 an, dass der menschliche Faktor das größte Hindernis bei der DevOps-Umsetzung in ihrem Unternehmen war.





Denken Sie daran, dass komplexe Umgebungen den Integrationsaufwand erhöhen.
Es gibt viele Softwarehersteller und so ist es ganz einfach, für jeden Aspekt des ganzen großen DevOps-Plans eine eigene Punktlösung anzuschaffen. Dies kann jedoch ein komplexes Gefüge ergeben – mit entsprechend hohem Wartungsaufwand, wenn aus vielen Punktlösungen ein nahtloses Ganzes werden soll. Diese Gefahr können Sie mit einer einheitlichen Lösung aus dem Weg gehen, die sich konsequent an Best Practices orientiert, in die Laufzeitplattform der Anwendungen integriert werden kann und bei alldem ausreichend Flexibilität lässt, um die Automatisierung genau an die Anforderungen des Unternehmens anzupassen. So machen Sie sich mit sicherem Schritt auf den Weg.

Fangen Sie klein an.
Bei der Entwicklung einer DevOps-Umgebung müssen Sie eventuell experimentieren und sich dem gewünschten Ziel schrittweise nähern. Daher empfiehlt es sich, klein anzufangen. Sie erhalten bereits aussagekräftige Ergebnisse, wenn Sie mit einer echten Anwendung beginnen, die allerdings nicht zu groß und auch nicht geschäftskritisch sein sollte, um die geschäftlichen Ziele nicht zu gefährden.

Berücksichtigen Sie bei der Auswahl auch ältere, bereits vorhandene Anwendungen.
DevOps eignet sich nicht nur für neue Projekte. Wenn Sie vorhaben, vorhandene Anwendungen zu modernisieren oder in die Cloud auszulagern, überlegen Sie, wie sich bei dieser Gelegenheit DevOps-Prinzipien und Automatisierung einbauen lassen. DevOps kann nämlich auch für ältere Anwendungen gewichtige Vorteile bei der Release-Häufigkeit und der Zuverlässigkeit und Stabilität von Installationen bringen.

Machen Sie sich klar, dass bei DevOps der Weg das Ziel ist.
DevOps ist eine Philosophie für die Praxis. Sie definieren ein Team und eine Vorgehensweise, aber nichts davon ist statisch. Arbeitslasten, Anforderungen und der betriebliche Kontext ändern sich und die Praxis muss mitwachsen und sich ebenfalls ändern, um ihrem Zweck weiterhin gerecht zu werden: Software schnell und zuverlässig bereitstellen.

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